
Virtuelle Rotunde Wien
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Die Rotunde wurde im Zuge der Wiener Weltausstellung als zentraler Repräsentationsbau errichtet. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung galt sie mit einer Spannweite von 108 Metern und einer Höhe von 84 Metern als größter Kuppelbau der Welt. Nach einem Entwurf des Engländers Scott-Russell, erweitert von Wilhelm von Engerth und geplant vom Architekten Carl von Hasenauer, wurde der als Industriepalast bezeichnete Gebäudekomplex in nur zwei Jahren Bauzeit errichtet und zu Beginn der Weltausstellung im Mai 1873 eröffnet. Die als temporäres Bauwerk geplante Rotunde wurde nach der Weltausstellung mehr als sechzig Jahre lang für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt und galt nach anfänglicher Kritik als Wahrzeichen Wiens. Mit dem Großbrand am 17. September 1937 endete die Geschichte der Rotunde. Die auf Basis von Originalplänen rekonstruierte virtuelle Rotunde soll an die Ausstellungstradition anknüpfen und dieses faszinierende Gebäude im digitalen Raum wieder erlebbar machen.
Schwerpunkt und Programm
Die unter www.rotunde.wien abrufbare Umgebung beherbergt derzeit die digitale Matador-Testausstellung. Für den 28. September wird eine Multi-User-Umgebung freigeschaltet, um Besucher:innen virtuell durch den Innenraum der Rotunde zu führen. Geplant sind neben der individuellen Nutzung auch vier geführte Rundgänge durch die virtuelle Rotunde. Die digitale Rekonstruktion der Rotunde sowie die Möglichkeiten zur Weiterverwendung der Daten werden dabei erläutert und diskutiert.
Highlights im Bezug auf das Motto
Besucher:innen erleben den zentralen Innenraum der Rotunde mit den anschließenden Galerien – sowohl individuell als auch bei geführten Terminen. Der Weg zur Laterne der Rotunde führt über das Rotundendach. Unter dem Titel „Vom Bauplan zur virtuellen Umgebung" wird eine Übersicht der verwendeten Werkzeuge, Methoden und Ansätze für ein Heritage Lifecycle Management präsentiert.

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