
Pfarrkirche St. Stefan in Gratkorn
- Barrierefrei
- Öffentlich erreichbar
- Steiermark
Die katholische Pfarrkirche St. Stefan in Gratkorn weist Bauelemente auf, die bis in die Romanik zurückreichen. Historiker:innen haben sich bislang kaum für die Kirche und die Pfarre interessiert – gab es hier doch anscheinend keine bedeutenden Ereignisse oder großen Kunstschätze. Dank neuer digitaler Untersuchungsmethoden wissen wir heute aber, dass das Gebäude weit mehr enthält, als auf den ersten Blick vermutet. So wurde etwa eine römische Villa neben der Kirche ergraben. Vor allem die noch vorhandenen Steine erzählen eine über 1.000 Jahre alte Geschichte, die es genau zu betrachten und zu interpretieren gilt.
Schwerpunkt und Programm
Die allgemeine Kirchenführung unter dem Titel „Die Steine von St. Stefan“ bietet einen umfassenden Überblick über die beeindruckende Vielfalt der Steine, die die Kirche prägen. Bei der Spezialführung „Der Romanik auf der Spur“ geht es auf eine spannende Entdeckungstour: Über hohe Stufen, enge Durchgänge und Leitern führt der Weg bis in den Turm und auf den Dachboden.
Highlights im Bezug auf das Motto
Das vielfältige Material wurde in den vergangenen Jahren digitalisiert. Dadurch wird es möglich zu entdecken, was Steine alles verraten.



Veranstaltungen
11:00 bis 11:55 – Die Steine von St.Stefan
Nach der heiligen Messe zeigen wir die Geschichte der sprechenden Steine in St. Stefan. Dank der Digitalisierung können wir die Inschriften entziffern, lesen und verstehen. Dabei zeigt sich: Nicht alles, was zu lesen ist, entspricht auch der historischen Wahrheit.
Kategorie:
FührungAnmeldung:
Es ist keine Anmeldung notwendig.
14:00 bis 14:55 – Die Steine von St. Stefan
Anhand besonderer Steine aus allen Epochen wird die Geschichte der Pfarrkirche erlebbar. Dank der digitalen Erfassung lassen sich die Inschriften entziffern, lesen und verstehen.
Kategorie:
FührungAnmeldung:
Es ist keine Anmeldung notwendig.
15:00 bis 15:55 – Der Romanik auf der Spur
An der Pfarrkirche gibt es tausendjährige Baugeschichte zu entdecken. Diese Spezialführung führt in die hintersten Winkel von Turm, Dachboden und Kirche. Sie richtet sich an baugeschichtlich Interessierte, die schwindelfrei sind und keine Scheu vor Schmutz oder engen Durchgängen haben. Anhand der digitalen Erfassung der Kirche lässt sich darstellen, wie die erste gemauerte Kirche in der Romanik ausgesehen haben könnte. Diese Führung ist nicht barrierefrei.
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