
Schloss Sigmundsried in Ried im Oberinntal
- Öffentlich erreichbar
- Tirol
Den Namen Sigmundsried verdankt die besterhaltene Dorfburg Tirols dem Landesfürsten Sigmund von Habsburg, genannt „der Münzreiche“. Er adaptierte den um 1300 errichteten, zweitürmigen Bau als Jagdschloss. Unter den beiden Adelsfamilien Schrofenstein und Wehingen wurde Sigmundsried zu einem repräsentativen Schloss mit zwei Frührenaissance-Hallen. Weitere Ausbauten folgten unter den Sterzingern. Ab 1849 war Sigmundsried Sitz des Bezirksgerichts Ried in Tirol mit Gefängniszellen, die noch erhalten sind. Im Zweiten Weltkrieg wurden im Dachgeschoss Zwangsarbeiter des Reschenscheideck-Bahnbaus untergebracht. Seit zehn Jahren bespielt der Kulturverein Sigmundsried das denkmalgeschützte Gebäude mit Jazzkonzerten, Theateraufführungen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen und pflegt den archivalisch belegten Burggarten.
Schwerpunkt und Programm
Die Vielfalt der Burgnutzung in sieben Jahrhunderten – von Adelssitz über Straßenwacht und Jagdschloss bis hin zu Gericht, Gefängnis und Militärdepot – zeigt die wechselvolle Geschichte von Sigmundsried. Strategien und Visionen zur digitalen Bewahrung dieser Geschichte werden ebenfalls vorgestellt.
Highlights im Bezug auf das Motto
Der Tag des Denkmals beginnt mit einer Schlossführung. Anschließend setzen wir uns in der Schlossschenke zusammen, um über Visionen und realisierbare Ideen für die virtuelle Bewahrung und Vermittlung der Burg zu diskutieren. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie der Charakter des historischen Gebäudes trotz zeitgemäßer Nutzung digital erfahrbar gemacht werden kann. Die Teilnahme an der Führung (Dauer: eine Stunde) ist auch ohne Teilnahme am weiteren Programm möglich.



Veranstaltungen
11:00 bis 13:00 – Vom Adelssitz zum Bezirksgericht: Die wechselvolle Geschichte von Schloss Sigmundsried
Die Führung beginnt jeweils um 11:00 und um 16:00 Uhr und wird von einer anschließenden interaktiven Sequenz begleitet. Es werden exklusive Einblicke in verschlossene Bereiche wie den Dachboden, den Keller und den Turm gewährt. Die erzählerischen Objektführungen beziehen sich auf die unterschiedlichen Funktionen der Burg im Laufe ihrer 700-jährigen Geschichte. In der Schloss-Schenke findet ein Gruppen-Gespräch bei einem Getränk statt, auf Einladung des Kulturvereins Sigmundsried. Außerdem wird eine Audio-Präsentation der Interviews mit Zeitzeug:innen angeboten.
Kategorie:
FührungAnmeldung:
Es ist keine Anmeldung notwendig.
16:00 bis 18:00 – Vom Adelssitz zum Bezirksgericht: Die wechselvolle Geschichte von Schloss Sigmundsried
Die Führung beginnt jeweils um 11:00 und um 16:00 Uhr und wird von einer anschließenden interaktiven Sequenz begleitet. Es werden exklusive Einblicke in verschlossene Bereiche wie den Dachboden, den Keller und den Turm gewährt. Die erzählerischen Objektführungen beziehen sich auf die unterschiedlichen Funktionen der Burg im Laufe ihrer 700-jährigen Geschichte. In der Schloss-Schenke findet ein Gruppen-Gespräch bei einem Getränk statt, auf Einladung des Kulturvereins Sigmundsried. Außerdem wird eine Audio-Präsentation der Interviews mit Zeitzeug:innen angeboten.
Kategorie:
FührungAnmeldung:
Es ist keine Anmeldung notwendig.
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