Ganz nah: die aus einer ungewöhnlichen Blei-Zinn-Legierung gefertigte Mariensäule am Salzburger Domplatz
Ganz nah: die aus einer ungewöhnlichen Blei-Zinn-Legierung gefertigte Mariensäule am Salzburger Domplatz, (c) Bundesdenkmalamt, Conny Cossa

Mariensäule | Warum wieder eingerüstet? Landeskonservatorin Eva Hody gibt Antwort

Adresse Mirabellplatz 3, Orangerie Salzburg – Panorama | Welterbe5020 Salzburg in Google Maps anzeigenÖffnet in einem neuen Fenster
KategorieSonstiges
  • Salzburg

Um unser Welterbe zu bewahren, sind kontinuierliche Pflege und mitunter aufwendige Restaurierungen notwendig. Im Frühjahr 2026 war die Mariensäule auf dem Domplatz erneut eingerüstet. Doch warum?

Das zwischen 1766 und 1771 von den Brüdern Wolfgang und Johann Baptist Hagenauer geschaffene Monument stellt Restauratorinnen und Restauratoren vor besondere Herausforderungen. Sockel, Podest und Balustrade bestehen aus Untersberger Marmor, die überlebensgroßen Figuren hingegen aus einer empfindlichen Blei-Zinn-Legierung. Risse, undichte Stellen und geschwächte Materialbereiche müssen ebenso behandelt werden wie komplexe Korrosionserscheinungen, deren Ursachen weiterhin erforscht werden.

Landeskonservatorin Eva Hody gibt bei einem Vortrag in der kürzlich eröffneten Orangerie Salzburg Einblicke in den Umgang mit einem der bedeutendsten barocken Monumente im Herzen des Welterbes.

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