Adlhart 26 – AdlhartARCHIV Hallein
- Öffentlich erreichbar
- Salzburg
Das AdlhartARCHIV Hallein ist ein Privatarchiv zur Aufarbeitung des bedeutenden künstlerischen Erbes von Jakob Adlhart dem Jüngeren (1898 bis 1985). Es befindet sich im Dachgeschoß des alten Cordonhauses – kein herkömmliches „staubiges“ Archiv, sondern vielmehr ein lebendiger Raum mit musealem Charakter, der sich ständig weiterentwickelt.
Der Besuch ist wie ein Blick hinter die Kulissen auf das Lebenswerk eines der prägendsten Bildhauer Österreichs im 20. Jahrhundert.
Im Zentrum stehen aktuell epochale Werke wie der Viermaskenblock vor dem Eingang zum Festspielhaus oder der Kollegchristus in der Aula des Kolleg St. Benedikt, die 2026 ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Ebenso finden die Genien an der Fassade des Bühnenhauses im Toscaninihof in Salzburg und ihre bewegte Geschichte gerade besondere Beachtung.
Zudem sind seine Werkbank, Originalwerkzeuge und Utensilien sowie Hunderte Modelle aus Holz und Gips, Skulpturen und Skizzen zu wichtigen Werken aus Hallein und der ganzen Welt zu sehen.
Nach oder vor der Archivführung empfiehlt sich ein individueller Stadtspaziergang zu seinen Werken in Hallein – zum Beispiel der Zeiserlbrunnen, der Salzträger oder das Betonrelief an der Stadtpfarrkirche Hallein.
Schwerpunkt und Programm
Alltag & Begegnung: Fast alle Salzburger:innen kennen den Viermaskenblock, die Genien im Festspielbezirk und mehr. Jedoch gehen sie regelmäßig daran vorbei, ohne die Geschichten dahinter oder den Künstler selbst zu kennen.
Verantwortung & Identität: Die integre Persönlichkeit Jakob Adlhart und seiner Familie in einer Zeit großer Krisen (zwei Weltkriege, Inflation, Brand der Werkstätten ...) kann als Vorbild dienen, wenn uns auch heute manchmal ein rauer Wind um die Nase bläst.
Veranstaltungen
10:00 bis 10:45 – Vortrag & Führung „Ein Skandal wird zum Denkmal"
„Ein Skandal wird zum Denkmal“: Die Führung gibt anhand von Modellen und Skizzen Einblicke in das Leben und Werk Jakob Adlharts. Sie zeigt, wie traditionelle Schnitzkunst aus dem Grödnertal, Einflüsse der Hanak-Schule, das Spannungsfeld des Expressionismus sowie die Erfahrungen zweier Weltkriege und gesellschaftlicher Diffamierung sein künstlerisches Schaffen prägten. Das Jahr 1926 markiert dabei einen Durch- und Aufbruch: In St. Peter entsteht unter Architekt Behrens der „Schreckenschristus“ – ein „Schrei als Gebet“. Im Festspielbezirk entstand gemeinsam mit Architekt Holzmeister der Viermaskenblock. Im Anschluss an die Führung besteht Gelegenheit zum Austausch.
Kategorie:
PräsentationAnmeldung:
Eine Anmeldung ist notwendig und ab 12. September 2026 möglich.
Der Einlass ins Archiv mit Vortrag ist auf 10 Personen beschränkt.
11:00 bis 11:45 – Vortrag & Führung „Ein Skandal wird zum Denkmal"
„Ein Skandal wird zum Denkmal“: Die Führung gibt anhand von Modellen und Skizzen Einblicke in das Leben und Werk Jakob Adlharts. Sie zeigt, wie traditionelle Schnitzkunst aus dem Grödnertal, Einflüsse der Hanak-Schule, das Spannungsfeld des Expressionismus sowie die Erfahrungen zweier Weltkriege und gesellschaftlicher Diffamierung sein künstlerisches Schaffen prägten. Das Jahr 1926 markiert dabei einen Durch- und Aufbruch: In St. Peter entsteht unter Architekt Behrens der „Schreckenschristus“ – ein „Schrei als Gebet“. Im Festspielbezirk entstand gemeinsam mit Architekt Holzmeister der Viermaskenblock. Im Anschluss an die Führung besteht Gelegenheit zum Austausch.
Kategorie:
PräsentationAnmeldung:
Eine Anmeldung ist notwendig und ab 12. September 2026 möglich.
Der Einlass ins Archiv mit Vortrag ist auf 10 Personen beschränkt
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