Palmenhaus in Gmünd
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Das Gmünder Palmenhaus liegt im Schlosspark von Gmünd und zählt zu den markanten historischen Gebäuden der Stadt. Errichtet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter Erzherzog Sigismund von Österreich, diente es einst der Aufzucht und Präsentation besonderer und seltener Pflanzen. Mit seiner frühhistoristischen Architektur und seiner Lage im englischen Landschaftspark ist es bis heute ein wichtiger Teil des historischen Ensembles und eine architektonische Besonderheit des Waldviertels.
Seit seiner Sanierung Anfang der 1980er-Jahre wurde das Palmenhaus als Eventlocation genutzt. Nun rückt das Gebäude wieder stärker in den Blick: Im Zuge der Vorbereitungen für die Niederösterreichische Landesausstellung 2028 wird es weiterentwickelt und für eine neue Nutzung vorbereitet.
Schwerpunkt und Programm
Am Tag des Denkmals erhalten Besucher:innen einen Ausblick auf die Zukunft des Gmünder Palmenhauses: Vorgestellt werden die geplante Umgestaltung, die künftige Nutzung und die Rolle des Gebäudes bei der Niederösterreichischen Landesausstellung 2028. So wird sichtbar, welchen Wert Denkmale für alle haben: Sie prägen Orte und Identität, machen Geschichte erlebbar und zeigen, wie bestehende Bausubstanz nachhaltig weiterentwickelt werden kann.
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