Die Burgruine am Pittersberg in Kötschach
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Die Burg am Pittersberg, einst eine bedeutende Anlage auf einem markanten Felsrücken, zeigt sich heute als idyllische Ruinenlandschaft. Durch ihre Lage mit Blick ins Gailtal und auf den Plöckenpass hatte der Berg stets große strategische Bedeutung. Die Zeugnisse reichen von der Spätantike bis zu Laufgräben aus dem Ersten Weltkrieg.
Bereits für die Spätantike wird eine befestigte Höhensiedlung angenommen. Der erste urkundliche Nachweis der mittelalterlichen Burganlage datiert auf 1252. Bis zum Jahr 1460 war die Burg im Besitz der Grafen von Görz. Sie verloren den Pittersberg an die Habsburger. Im frühen 17. Jahrhundert wird die Burg noch als „Schloss der Grafen von Ortenburg“ bezeichnet. Im ausklingenden 17. Jahrhundert war sie bereits verfallen. Erhalten geblieben sind eine Turmburg aus dem 13. Jahrhundert, eine gotische Vorburg der 1320er/30er Jahre und eine Schildmauer aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts.
Schwerpunkt und Programm
Die Burgruine Pittersberg hat für den Tourismus und für Einheimische als schönes und leicht erreichbares Ausflugsziel großen Wert. So ist die Burg Teil des Geotrails Laas. Auch das Wappen von Kötschach-Mauthen steht in Zusammenhang mit der Burg, denn der Löwe im Gemeindewappen geht auf den einstigen Pfleger der Burg Jakob Villinger, Schatzmeister Kaiser Maximilians, zurück.
Veranstaltungen
14:00 bis 16:30 – Die Burgruine Pittersberg - eine bauhistorische Führung
2025 hat sich Bauhistorikerin Christiane Wolfgang eingehend mit der Baugeschichte der Burgruine am Pittersberg auseinandergesetzt. Ihre Erkenntnisse teilt sie mit Interessierten in einer geführten Wanderung. Christiane Wolfgang zeigt, wo sich das Burgtor und der Wohnturm befanden. Sie erläutert, wie die Wasserversorgung funktionierte und wie sich die Burg entwickelte. Am Beginn der Wanderung gibt es einen Blick auf das bezaubernde Stern- und Schlingrippengewölbe der Kirche von Laas. Treffpunkt: Laas, Filialkirche hl. Andreas um 14 Uhr. Bushaltestelle und Parkplatz in unmittelbarer Nähe zur Kirche. Festes Schuhwerk und Kondition für 130 Höhenmeter beim ca. 30-minütigen Aufstieg unbedingt erforderlich.
Kategorie:
FührungAnmeldung:
Eine Anmeldung ist notwendig und ab 12. September 2026 möglich.
Maximale Teilnehmer:innenzahl: 25
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