Ödes Kloster in Baumgarten
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Das Kloster hat seine Ursprünge und erste Baugeschichte ab 1450. 1475 stiftete Ulrich von Grafenegg das Kloster und übergab es dem Paulinerorden, der es als Hauskloster und Grablege nutzen sollte. Der Paulinerorden, der 1225 in Ungarn gegründet worden war, hatte sich im 16. Jahrhundert rasch ausgebreitet und zählte etwa 150 Klostergründungen in Ungarn, Österreich, Polen und Deutschland.
Ein Wendepunkt in der Klostergeschichte kam 1493, als ein Waldbrand das Kloster zerstörte und die Pauliner die Ruine aufgaben. Erst 1762 begann der Wiederaufbau unter der Ungarischen Emeritenkongregation unter Br. Arsenius Braidenaicher. Ab 1765 diente das Kloster als Kapitelhaus des Ordens. Die Eremiten, deren Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, hatten sich nach 1725 dem Franziskanerorden angeschlossen.
Die Säkularisierungspolitik unter Josef II. führte 1784 zur Klosteraufhebung. Danach folgte eine längere Reihe von Renovierungsarbeiten: 1927, 1956 und ab 1981 eine umfassende Generalrenovierung im In- und Außenbereich.
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