Nachlese 2011 "aus Holz"
Hofburg, Säulenstiege - Am Weg zum Dachstuhl der Hofburg
Dachstuhl der Hofburg
Dachstuhl der Hofburg
Dachstuhl der Hofburg
Ahnensaal in der Hofburg
Michaelerplatz - Holz in der Archäologie
Michaelerplatz - Holz in der Archäologie
Michaelerplatz - Holz in der Archäologie
Michaelerplatz - Holz in der Archäologie
Michaelerplatz - Holz in der Archäologie
Prunkräume im ehem. Winterpalais von Prinz Eugen
Prunkräume im ehem. Winterpalais von Prinz Eugen
Prunkräume im ehem. Winterpalais von Prinz Eugen
Franziskanerkirche - Betchor der Franziskaner
Franziskanerkirche - Betchor der Franziskaner
Franziskanerkirche - Betchor der Franziskaner
Akademie der bildenden Künste - Anatomiesaal
Akademie der bildenden Künste - Anatomiesaal
Akademie der bildenden Künste - Anatomiesaal
Begrüßung durch den Wiener Landeskonservator Univ.Doz. Dr. Friedrich Dahm und Eröffnung des Wiener Tages des Denkmals im Kuppelsaal der Technischen Universität
Kuppelsaal der Technischen Universität
Führung durch den Schlosspark von Schönbrunn
Vorwärts-Verlag
Vorwärts-Verlag
Vorwärts-Verlag
Mechitharistenkloster
Mechitharistenkloster
Mechitharistenkloster
Josephinum - Sammlungen der Medizinischen Universität Wien
Josephinum - Sammlungen der Medizinischen Universität Wien
Josephinum - Sammlungen der Medizinischen Universität Wien
Chinesisches Zimmer von Schloss Hetzendorf
Chinesisches Zimmer von Schloss Hetzendorf
Chinesisches Zimmer von Schloss Hetzendorf
Chinesisches Zimmer von Schloss Hetzendorf
Villa Wustl
Villa Wustl
Dachstuhl der Hofburg
Im Foyer der Hofburgkapelle
In Wien besuchten 18.700 Personen den Tag des Denkmals 2011.
Denkmalschutz ist ein gesellschaftliches Anliegen. Die breite Öffentlichkeit für dieses Anliegen zu begeistern, ist das wichtigste Ziel des jährlich vom Bundesdenkmalamt organisierten „Tag des Denkmals.“ Unter dem Motto „aus Holz“ wurde auch heuer wieder eine Vielzahl von sonst unzugänglichen Denkmälern in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Der begeisterte Zuspruch der vielen tausenden BesucherInnen bestätigt das große Interesse der WienerInnen an den versteckten Schätzen in ihrer Stadt, die von den MitarbeiterInnen des Bundesdenkmalamts und vielen sachkundigen DenkmaleigentümerInnen vorgestellt und erklärt wurden.
Zwei Denkmäler des zwanzigsten Jahrhunderts erwiesen sich als wahre Besuchermagneten. In einer Wohnhausanlage im 15. Bezirk ist eine von Siegfried C. Drach entworfene Einbauküche auch nach 80 Jahren noch immer in „Betrieb.“ Die Eigentümer erlaubten zahllosen Besuchern einen Blick in ihre Küche, die auf engstem Raum mit einem ausgekügelten Modulsystem allen Ansprüchen eines Haushalts der Zwischenkriegszeit Genüge tat und heute immer noch tut. Die herausragende Qualität der secessionistischen Ausstattung der Villa Wustl von Robert Oerley im 13. Bezirk wird ebenfalls mit liebevollem Einsatz von den privaten Eigentümern gepflegt und mit Unterstützung des Bundesdenkmalamts in Stand gehalten.
Ein besonderes Erlebnis waren die normalerweise verschlossenen Interieurs der besten barocken und gründerzeitlichen Palaisgebäude in Wien. Edoardo Pallavicini ließ es sich nicht nehmen, die Prunkräume des Palais Pallavicini selbst den Besuchern zu zeigen. Die MitarbeiterInnen des Opec Fund for International Development freuten sich, den Besuchern die Holzausstattung von Theophil von Hansen im erstmals seit Jahrzehnten öffentlich zugänglichen ehemaligen Hoch- und Deutschmeisterpalais am Parkring zu zeigen. Im Musikverein konnten die Besucher einer Restauratorin bei der Arbeit am Orgelprospekt über die Schultern schauen und zum Abschluss der Führung dem beeindruckenden Klang des Instruments lauschen.
Die Beteiligung der Burghauptmannschaft Österreich am Tag des Denkmals hat bereits gute Tradition. In der Hofburg wurde von den MitarbeiterInnen der Burghauptmannschaft, externen ExpertInnen und der Architekturabteilung des Bundesdenkmalamts die gotische Dachstuhllandschaft der Hofburgkapelle präsentiert. Erstmals wurden die Räumlichkeiten der ehemaligen Parteizentrale der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei im Druckerei- und Verlagsgebäude des ehemaligen Vorwärts-Verlags gezeigt.
Die Vielzahl der angebotenen Programmpunkte ließen für die BesucherInnen am „Tag des Denkmals“ die Geschichte der Stadt Wien in ihren Denkmälern für einen Tag im wahrsten Sinne des Wortes lebendig werden.

Wien