Graz – Museum im Palais – die Schatzkammer der Steiermark

Graz, Sackstraße 16, Museum im Palais © BDA, Foto: Michael Oberer

Graz, Sackstraße 16, Museum im Palais © BDA, Foto: Michael Oberer

Graz, Sackstraße 16, Museum im Palais © BDA, Foto: Michael Oberer

Graz, Sackstraße 16, Museum im Palais © BDA, Foto: Michael Oberer

Kurzinformationen

Ort:8010 Graz, Sackstraße 16
Specials: 10:30 und 14:00 Führungen ohne Anmeldung mit Restaurator Hubert Schwarz (Dauer ca. 1 Stunde).
11:30 und 15:00 Lesung von Dr. Robert Engele.
Info: 0316/8017-9334
Treffpunkt: Foyer.
Link: http://www.museum-joanneum.at/de/presse/unsere_standorte/...
familie verpflegung behindertengerecht Öffentliche Verkehrsmittel

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Seit Mai 2011 beherbergt das Palais Herberstein die Kulturhistorische Sammlung des Universalmuseums Joanneum. Erfahren Sie mehr über seine Architektur und seine BewohnerInnen, wie die Herzogin Marie Caroline von Berry, der Witwe des französischen Thronfolgers, die während ihres Exils ab 1834 im Palais lebte.
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Das Palais Herberstein wurde 1602 als Stadtpalais für die Fürsten von Eggenberg durch Zusammenlegung von Bürgerhäuserneines davon war das sog. „Hubhaus“, in dem die Münzprägung untergebracht war – adaptiert. 1742 fiel es, da die männliche Linie der Eggenberger erlosch, durch Erbschaft an die Grafen von Herberstein.
Unter Leopold von Herberstein wurde das Palais in den Jahren 1754–1761 nach den Plänen des bedeutendsten steirischen Barockbaumeisters Josef Hueber im Stil des Spätbarocks umgebaut. Ein zentrales Prunkstiegenhaus, das zu den schönsten barocken Treppenhäusern der Steiermark zählt, verband nun den Nord- und Südflügel mit dem „Bauernfeind’schen Haus“. Beeindruckend ist das 2011 restaurierte Deckenfresko mit Blick in den Olymp von Philipp C. Laubmann.
Herzogin Marie Caroline von Berry, die Witwe des französischen Thronfolgers, lebte während ihres Exils ab 1834 in der Beletage des zweiten Obergeschosses. Hier fand sie nach ihrer abenteuerlichen Flucht aus Frankreich Ruhe und Erholung.
Heute befindet sich im zweiten Stock, in der ehemaligen Beletage, die permanente Schausammlung der Kulturhistorischen Sammlung. Im ersten Stock ist noch bis 31. 12. 2012 die Austellung „Zeit – Vom Augenblick zur Ewigkeit“ zu sehen.

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