Nachlese 2011 "aus Holz"

Rauchstubenhaus Giefer in St. Georgen ob Judenburg.

Im Rauchstubenhaus Giefer wurde das Herdfeuer entfacht.

Carl Maria Stepan erläutert die Restaurierarbeiten am Hochaltar der Leonardikirche in Murau.

Ein Zeitzeuge und ehemaliger Knecht der Haslerhube begeisterte mit seiner Erzählung von "damals".

Prescenyklause.

Die Anreise zum Tag des Denkmals erfolgte mit allen "Verkehrs"mitteln.

Interessantes wußte der Schindelmacher in Schloss Pichlhofen zu erzählen.

Schloss Pichlhofen im Oberen Murtal wurde begeistert gestürmt.

Ganz Scheifling feierte den Tag des Denkmals.

In Scheifling wurde der Tag des Denkmals zum Fest für Jung und Alt.

Interessantes zu erfahren im Thonetmuseum Friedberg.

In der Steiermark besuchten 4300 Personen den Tag des Denkmals.

Der internationale Workshop zur historischen Holzgewinnung ließ in der Steiermark den Tag des Denkmals schon am Freitag, dem 23.9. in Stübing beginnen. Spannend stellte sich dort die Frage nach dem Alter der Bauhölzer, dessen Fälljahr sich dank der Dendrochronologie mittels Bohrkernen bestimmen lässt.
Publikumsmagnet waren am Sonntag Schloss Pichlhofen und wenige Meter entfernt das Rauchstubenhaus Giefer im Oberen Murtal. Das strahlende Wetter ließ ein geselliges Fest daraus werden und in der Rauchstube mit Herdfeuer wurde der Abend noch lange gefeiert. Denn viele kamen zum Rauchstubenhaus um das Ergebnis der umfassenden Sanierung zu bestaunen. So gar nicht hölzern, sondern ansprechend für alle Sinne fiel dieser Programmpunkt aus. Apropos Sinne: Ertasten konnten die BesucherInnen die Holzmodelle im Grazer Odilieninstitut, die einst als Lernmaterial für sehbehinderte Menschen gebaut wurden. Sogar der ORF Steiermark war bei diesem Ereignis dabei.
Nach dem Besuch des Freisamhauses und des Pfeifenmuseums sorgte ein Straßenfest mit Schuhplatteln, Mundartgedichten und Tanz in Scheifling für gute Stimmung! In Großreifling war die Kirche während des Erntedankfestes voll und so mancher blieb gerne und nahm an der geführten Kulturwanderung teil. Gewandert wurde in diesem Jahr ohnehin viel. Ob zum Stoderkircherl in Gröbming oder zu den archäologischen Ausgrabungen in der Eisenerzer Ramsau. Mit einer guten Jause wurden auch die Gäste im Rauchstubenhaus Haslerhube im Oberen Murtal nach ihrem Fußmarsch belohnt, die Erzählung von Zeitzeugen ließ die Vergangenheit lebendig werden und begeisterte die ZuhörerInnen!
Beeindruckt von der Exklusivität des Angebotes waren die TeilnehmerInnen der Führungen im Stift St. Lambrecht, wo besondere Schätze aus Holz gezeigt wurden. Einblick in seine Arbeit als Restaurator gab Carl M. Stepan in der Leonardikirche in Murau und das Holzmuseum in St. Ruprecht ob Murau durfte selbstverständlich beim heurigen Thema auch nicht fehlen!
Wer kann von sich schon behaupten die Dachstühle von Schloss Eggenberg und der Alten Universität in Graz gesehen zu haben oder den aus der Spätgotik stammende Dachstuhl von der Michaelskirche in Voitsberg. Seit dem Angebot am Tag des Denkmals zumindest einige 100 BesucherInnen, die diese Gelegenheit gerne nutzten.
Auch die übrigen der insgesamt 22 Veranstaltungsorte in der ganzen Steiermark zeigten ihre Vielfalt aus Holz. Besonders die Prescenyklause in Gusswerk lieferte als technisches Denkmal für die in der Steiermark weit verbreitete ehemalige Flößerei eine eindrucksvolle Kulisse für alle Gäste.
Wir danken allen für das Interesse und den PartnerInnen für das Mittun und freuen uns bereits auf das nächste Jahr! Am Sonntag, 30. September heißt es dann „Geschichte(n) im Denkmal“.