Nachlese 2011 "aus Holz"

Holzhäuser, Altäre, Orgeln, Dachstühle – Das Angebot am Tag des Denkmals 2011 fand in Salzburg begeisterten Zuspruch!

Was man alles aus Holz machen kann! Mühlauersäge in Fusch an der Glocknerstraße

Holzbauernhaus mit neuer Nutzung: Viel Zustimmung für das sanierte Steinerbauernhaus in Kaprun

(Photo: Moser-Schmidl)

Architekt Garstenauer erläuterte seine Werke

Haus Garstenauer in Salzburg: Architekt Garstenauer stellte selbst sein Wohnhaus vor

Nicht aus Holz aber auch am Tag des Denkmals ein Blickfang: Kachelofen in der Goldenen Stube der Festung Hohensalzburg

Das Salzburger Mozarteum gewährte Einblicke in das Innenleben der neuen Orgel 

In Salzburg nahmen 4500 BesucherInnen am Tag des Denkmals 2011 teil.

Die Palette der Veranstaltungsangebote am heurigen Tag des Denkmals in Salzburg war besonders bunt - und entsprechend breit war der Zuspruch der Besucherinnen und Besucher. Sie nutzten die Gelegenheit, sich spektakuläre Dachstuhlkonstruktionen, historische (und weniger historische) Holzhäuser, kunstvolle Werke des Holzhandwerks und meisterhaft gefasste Skulpturen anzusehen.
Besondere Anziehungskraft übte der Dachstuhl der Salzburger Kollegienkirche aus, ein der Öffentlichkeit sonst versperrter mächtiger Dachraum mit eindrucksvoller Holzkonstruktion, der die Besucher die Mühen ihres Aufstiegs rasch vergessen ließ.
Viel Neugier und Staunen löste auch das Haus des Architekten Gerhard Garstenauer in Salzburg aus: Dieses 1978 fertig gestellte Wohnhaus stellt ein Unikat im konstruktiven Holzbau im Land Salzburg dar. Zur Gänze aus brettschichtverleimtem Lärchenholz errichtet, fügt es sich sensibel in den Landschaftsraum ein und wurde 1984 mit dem österreichischen Holzbaupreis ausgezeichnet. Viele Salzburgerinnen und Salzburger wollten sich die Gelegenheit, dieses Musterbeispiel moderner Architektur und Baukultur kennen zu lernen, nicht entgehen lassen.
Die Fürstenzimmer der Festung Hohensalzburg, die mit ihren reichen bunt gefassten und vergoldeten Schnitzereien als höfische Interieurs als Spätgotik, eine Rarität in der europäischen Denkmallandschaft darstellen, wurden im Lichte der neuesten Forschungsergebnisse präsentiert.
Bei den zahlreichen Besuchern des Freilichtmuseums Großgmain, die im Rahmen eines Schwerpunkttages zum Thema „Holz“ den Weg ins Museum gefunden hatten, traf die von einigen Werkstücken begleitete professionelle Präsentation zum Thema Holzrestaurierung auf reges Interesse.
Und auch an den übrigen der insgesamt 17 Veranstaltungsorte in Stadt und Land Salzburg zeigte sich eindrucksvoll, was Holz alles kann und was man aus und mit Holz alles machen konntete. Holz in seinen verschiedensten Nutzungen präsentierte sich als Werkstoff mit großer Vergangenheit - aber auch mit Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen beteiligten Partnereinrichtungen, die mit ihrer Arbeit den Erfolg des heurigen Denkmaltages ermöglicht haben!