Heimat großer Töchter

24. September 2017

Das war der Tag des Denkmals in Salzburg 2014


Eine schöne Erfolgsgeschichte schrieb der Tag des Denkmals am 28. September heuer in Salzburg: Insgesamt 3.750 Besucherinnen und Besucher im gesamten Bundesland nutzten das Angebot des Bundesdenkmalamts (BDA), hinter sonst oft verschlossene Türen ausgewählter Denkmale zu blicken!

Die Highlights waren mit 560 Interessierten kurz vor seiner Wiedereröffnung das Traditionshaus  des „Sternbräu“ oder der Leitungsstollen des Residenzbrunnens, zu dem Dr. Wilfried Schaber um 19 Uhr – also drei Stunden nach offiziellem Ende – die letzten Besucherinnen und Besucher führte. Zuhause bei der Landeskonservatorin war’s ebenfalls dicht gedrängt; über 270 Menschen machten sich von den fortschreitenden Restaurierungsmaßnahmen am ersten Sperrbogen am Weg zur Festung ein Bild. Rechtzeitig zum Tag des Denkmals waren hier die Gerüste abgebaut. „Die Gäste waren sehr interessiert“, erzählt Landeskonservatorin DI Eva Hody, „manche haben sich auch gewünscht, öfter eine Baustellenführung zu machen, andere würden den Sperrbogen gern noch einmal anschauen kommen, wenn er ganz fertig ist.“

In den Regionen stach bei den Gästen heuer besonders der Lungau mit Schloss Mooshamm hervor. Insgesamt beurteilt Eva Hody das Besucherinteresse positiv: „Bei 3.000 Menschen wäre ich zufrieden gewesen, mit 3.750 liegen wir doch deutlich drüber. Wenn unsere Denkmale so viel Aufmerksamkeit bekommen, kann das nur gut für sie sein.“

Österreichweit feierten an rund 290 Programmpunkten knapp 72.900 Menschen unser kulturelles Erbe.