Heimat großer Töchter

24. September 2017

Das war der Tag des Denkmals in Oberösterreich 2014


Zum Thema „Illusion“ gab es in Oberösterreich 53 Programmpunkte, 5 davon auf dem Gebiet der Republik Tschechien. Mit den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern war der Denkmaltag auch heuer wieder ein voller Erfolg, österreichweit konnte bei weniger Veranstaltungen als im Vorjahr dennoch ein neuer BesucherInnenrekord verzeichnet werden.

Einer der vielen Höhepunkte war an diesem Tag die Eröffnungsveranstaltung im Benediktinertift Lambach, wo es im prächtigen Sommerrefektorium die oberösterreichische Eröffnungsveranstaltung und ein gut besuchtes Veranstaltungsprogramm gab. Regelrecht gestürmt wurden auch die Programmpunkte in Eferding (Bräuhaus), in Feldkirchen bei Mattighofen (Kaspergut) und in Meggenhofen (Presshaus). Aber auch in Offenhausen (Orgel in der Pfarrkirche) oder im Heimatmuseum in Pregarten wurde reger Zulauf verzeichnet.

Fest etabliert ist der Tag des Denkmals auch in Freistadt. Das heurige Programm war besonders vielseitig, die mittelalterlichen Kelleranlagen wurden ebenso wie die fachkundigen Führungen zu den Barockfassaden von einem interessierten Publikum aufgenommen.

Selber einen Stein zu bearbeiten, war der Höhepunkt der Führung in der Dombauhütte Linz: Wie spaltet man einen Granitstein, wie klingt es bevor der Stein springt, das konnten die BesucherInnen selbst ausprobieren. Mit richtigem Steinmetzwerkzeug zu arbeiten war für die Kinder ein großer Anziehungspunkt, mancher hat da sein Talent entdeckt.

Die Landeskonservatorin HR Dr. Ulrike Knall-Brskovsky und ihr Stellvertreter Mag. Klaus Kohout, der Koordinator des Denkmaltages, begrüßten mit der Bürgermeisterin der Marktgemeinde Lambach Christine Oberndorfer und dem Nationalratsabgeordneten ÖR Jakob Auer in Vertretung des Landeshauptmannes die Festgäste im Benediktinerstift Lambach. Die Kollegin DI Mag. Eva Lettl war in Kremsmünster übernahm die Führung im sogenannten blauen Haus, während DI Robert Wacha bei verschiedenen Programmpunkten im Mühlviertel mitwirkte.

Der große Erfolg des Denkmaltages ist in erster Linie den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für die Organisation der Besichtigungen an Ort und Stelle zuständig sind, zu verdanken. In Oberösterreich und Südböhmen sind viele engagierte Damen und Herren alljährlich beim Tag des Denkmals im Einsatz, ihnen gebührt – ebenso wie den mitverantwortlichen Organisatorinnen und Organisatoren in der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege in Oberösterreich, der Landeskulturdirektion und der Diözese Linz – großer Dank.