Heimat großer Töchter

24. September 2017

Das war der Tag des Denkmals in Tirol 2013


Am Tag des Denkmals 2013 nutzten rund 3500 interessierte Besucherinnen und Besucher in Tirol das Angebot, an 21 Stationen Wissenswertes und Informatives rund um Stein zu erfahren.

In Fachführungen und Themenwanderungen wurden Denkmale und Aspekte rund um das Thema „Stein“ vorgestellt, so im Zunftmuseum Bichlbach, in der Liebfrauenkirche in Kitzbühel, entlang der Stadtmauer in Hall in Tirol, bei den Steinbrüchen der Höttinger Brekzie oder in der Innenstadt von Innsbruck auf den Spuren der Steinsichtigkeit der Monumente. Der römische Meilenstein im Schneidergang des Stiftes Wilten wurde in seiner neuen Aufstellung, eingebunden in eine museale Präsentation zum „Weg des Prämonstratensers“ ebenso besichtigt, wie die Restaurierung der Lindenkirche in St. Georgenberg. Auf den Spuren des Tösener Blei- und Silberbergbaues im Pfundser Platzertal wanderten ca. 70 Unentwegte bei wechselhaften Wetterbedingungen auf über 2000m.

Während normalerweise nur Hotelgäste des Schlosshotels in Burg Matzen in Reith im Alpbachtal das historische Ambiente genießen können, standen am heurigen Tag des Denkmals einige Räume im Rahmen einer Führung den Besucher_innen offen. Steinwerkstatt und Schaubaustelle lockten nicht nur Familien mit Kindern in die Burg- und Befestigungsanlage Ehrenberg in Reutte. Ein einmaliges Erlebnis für viele wurde die Vorführung des Kalkbrennens in Altfinstermünz bei Nauders.

Ausgehend von der Musterrestaurierung in der Haller Pfarrkirche wurden an mehreren Stationen in der Kirche Fragen der Materialvielfalt und –imitation beleuchtet. Viele Schwindelfreie nützten die Gelegenheit, von der Arbeitsplattform in 13m Höhe die Deckenmalereien aus der Nähe zu betrachten.

In gleich mehreren privaten Kulturdenkmälern von Flaurling, wie im Mugelerhaus, im Austrunkturm (Gschlössler), im Müller, in der Mühle und im Traditionsgasthaus Goldener Adler erfuhren Interessierte von den Denkmaleigentümer_innen selbst Anschauliches aus der 1250-jährigen Geschichte des Ortes seit der ersten urkundlichen Erwähnung und erhielten zudem Einblicke in die großen Anstrengungen zur Erhaltung der Objekte. Kreative konnten sich unter Anleitung beim Mosaiklegen entfalten, während Führungen in der Pfarrkirche und in der Ris-Kapelle Wissenswertes nicht nur zum Motto <aus Stein?> vermittelten.