Heimat großer Töchter

24. September 2017

Das war der Tag des Denkmals in Oberösterreich


Zum Thema „Geschichte(n) im Denkmal“ gab es in Oberösterreich 66 Programmpunkte, 6 davon auf dem Gebiet der Republik Tschechien. Mit knapp 10.000 Besucherinnen und Besuchern war der Denkmaltag auch ein voller Erfolg, österreichweit konnte mit gezählten 68.500 BesucherInnen ein neuer Rekord verzeichnet werden.

Besuchermagnet war an diesem Tag die Burg Altpernstein in Micheldorf (4000), in Freistadt gab es die oberösterreichische Eröffnungsveranstaltung im restaurierten Salzhof und ein dicht gedrängtes Veranstaltungsprogramm (1000). Regelrecht gestürmt wurden auch die Programmpunkte in Timelkam (400), Bad Ischl (240), Schloss Neuhaus in St. Martin im Mühlkreis (200) und Stift Schlierbach mit dem Genusszentrum (200).

Das Team des Landeskonservatorates für Oberösterreich war ebenfalls wieder im Einsatz. Die Landeskonservatorin HR Dr. Ulrike Knall-Brskovsky und ihr Stellvertreter Mag. Klaus Kohout, der Koordinator des Denkmaltages, begrüßten mit Herrn Bürgermeister Mag. Christian Jachs und Dr. DI Hansjörg Kaiser, der Denkmalpfleger im Dienste des Magistrats Steyr, die Festgäste im Salzhof. Die Kollegin DI Brigitte Kumpfmiller unterstützte das Team zunächst im Salzhof und war mit ihrer Fotokamera anschließend bei weiteren Veranstaltungspartnern in Freistadt und Eferding unterwegs. DI Robert Wacha übernahm die fachkundige Führung der BesucherInnen in Schloss Neuhaus in St. Martin im Mühlviertel.

Der große Erfolg des Denkmaltages ist in erster Linie den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für die Organisation der Besichtigungen an Ort und Stelle zuständig sind, zu verdanken. In Oberösterreich und Südböhmen sind viele engagierte Damen und Herren alljährlich beim Tag des Denkmals im Einsatz, ihnen gebührt – ebenso wie den mitverantwortlichen Organisatoren vom Verein Denkmalpflege in Oberösterreich, der Landeskulturdirektion und der Diözese Linz – großer Dank.

Nächstes Jahr wird der Tag des Denkmals am 29. September stattfinden und zum Thema „Stein“ wieder ein echter Festtag der Denkmale.

Der jüdische Friedhof in Steyr konnte besichtigt werden, Männer tragen dabei eine Kopfbedeckung.
Der jüdische Friedhof in Steyr konnte besichtigt werden, Männer tragen dabei eine Kopfbedeckung.
Das Quellhäuschen, das im Mittelpunkt des Interesses bei der Wanderung in Bad Ischl stand, ließ die Erzherzogin Maria Louise errichten.
Das Quellhäuschen, das im Mittelpunkt des Interesses bei der Wanderung in Bad Ischl stand, ließ die Erzherzogin Maria Louise errichten.
Eine große Gruppe von Freistädterinnen und Freistädtern erkundete die altehrwürdigen Bürgerhäuser.
Eine große Gruppe von Freistädterinnen und Freistädtern erkundete die altehrwürdigen Bürgerhäuser.
Natürlich darf auch die Blasmusik beim Tag des Denkmals nicht fehlen.
Natürlich darf auch die Blasmusik beim Tag des Denkmals nicht fehlen.
Der Richtstättenweg in Lochen wurde im Rahmen des Tags des Denkmals eröffnet und eine große Gruppe von Gästen ließ es sich nicht nehmen, auf den Spuren der Rechtsaltertümer zu wandern
Der Richtstättenweg in Lochen wurde im Rahmen des Tags des Denkmals eröffnet und eine große Gruppe von Gästen ließ es sich nicht nehmen, auf den Spuren der Rechtsaltertümer zu wandern
Landeskonservatorin Hofrätin Dr. Ulrike Knall-Brskovsky begrüßte die Festgäste bei der feierlichen Eröffnung des Denkmaltages im Salzhof in Freistadt.
Landeskonservatorin Hofrätin Dr. Ulrike Knall-Brskovsky begrüßte die Festgäste bei der feierlichen Eröffnung des Denkmaltages im Salzhof in Freistadt.
Musikgenuss im stimmungsvollen Innenhof eines Freistädter Handwerkerhauses.
Musikgenuss im stimmungsvollen Innenhof eines Freistädter Handwerkerhauses.
Die Funken spritzen bei der Schmiedevorführung in Freistadt, die vor allem die Kinder in ihren Bann zog.
Die Funken spritzen bei der Schmiedevorführung in Freistadt, die vor allem die Kinder in ihren Bann zog.
Die Informationstafeln in St. Georgen im Attergau zeigen die Programmvielfalt.
Die Informationstafeln in St. Georgen im Attergau zeigen die Programmvielfalt.
In jüngerer Vergangenheit wurde der 400 Jahre alte stattliche Keller in Bad Ischl für Gastronomie genutzt, Eigentümer Mag. Schmalnauer konnte eine große Gruppe von Gästen begrüßen.
In jüngerer Vergangenheit wurde der 400 Jahre alte stattliche Keller in Bad Ischl für Gastronomie genutzt, Eigentümer Mag. Schmalnauer konnte eine große Gruppe von Gästen begrüßen.

 

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