Heimat großer Töchter

24. September 2017

 

Das war der Tag des Denkmals 2016 im Burgenland


Auch heuer waren im Burgenland zahlreiche BesucherInnen „gemeinsam unterwegs“:

An 18 ausgewählten Orten – von Bruckneudorf bis ins südburgenländische Neumarkt an der Raab – wurde dank des großen Einsatzes von Privatpersonen, Gemeinden und Vereinen zahlreichen Interessierten ein vielfältiges Programm geboten.

Großen Anklang fanden die Programmpunkte mit militärischem Bezug, etwa die Bunkeranlage und die ehemalige Erbsenschälerei in Bruckneudorf, weiters die Martinkaserne in Eisenstadt. Einen archäologischen Schwerpunkt bildete die mittelalterliche Kirchenruine am Friedhof von Leithaprodersdorf. Ein fulminantes Plädoyer gegen das Dämmen von Gebäuden hielt Architekt Klaus-Jürgen Bauer, Architekturtheoretiker und Verfasser der einschlägigen Streitschrift. Das Diözesanmuseum und das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt erschlossen dem Publikum in Sonderführungen das Motto des heurigen Jahres. PrivateigentümerInnen öffneten die Pforten ihrer Häuser in Forchtenstein und Purbach – eine einmalige Gelegenheit, die von Vielen genutzt wurde. Ein fundierter Einblick in die Welt der Restaurierung wurde ebenfalls anhand der laufenden Arbeiten in der Forchtensteiner Rosalienkapelle und im Ruster Bürgerspital gewährt. Unterhaltsame Programme boten das Freilichtmuseum Gerersdorf, das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab und das Landtechnikmuseum in St. Michael. Auch St. Margarethen bildete mit Lesung und Musik im Bildhauerhaus einen kulturellen Höhepunkt. Im malerischen Sopronbanfalva führte ein Rundgang zu den unterschiedlichsten Objekten: vom verfallenden Bauernhaus bis zur vorbildlich restaurierten Klosteranlage.

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